Rumänien Tag 3: Bürsten, Knuddeln, Fotografieren

Hallo ihr Lieben,

Tag 3 liegt hinter uns. Es war aufregend.

Zunächst gingen wir mit der tollen Cat spazieren. Auf dem Weg konnten wir Futterstellen für Streuner befüllen und Sabine und Meli somit schon einen Arbeitsschritt an dem Tag abnehmen. Cat machte das alles ganz großartig. Sie ging ganz fein, wir waren begeistert.

Sabine legte uns dann noch einen Kandidaten fürs Spazieren ans Herz. Ich habe den Namen leider vergessen (Es ist auch wirklich schwierig alles zu behalten bei so vielen Hunden). Er muss sich noch ans Tierheim gewöhnen. In seinem Gehege war er eher zurückgezogen und lustlos. Als er angeleint war, war das allerdings ganz anders. Draußen vorm Tierheim hat er sich erstmal ausgiebig gestreckt und gereckt und geschnauft. Und dann gings los. Beim Spazieren gehen gab es zwischendurch Leckerchen und Streicheleinheiten, ganz viel Liebe eben.

Mit Tjala haben wir Geschirr-Training gemacht. Zuvor reagierte sie beim Geschirr meist ängstlich und fand es nicht so toll. Nach anfänglichem „Ich bewege mich mit dem Ding kein bisschen“ lief sie irgendwann ganz normal und fröhlich. Ist eben doch nicht so schlimm, so ein Geschirr. Tjala ist sowieso eine ganz liebevolle, verschmuste und menschenbezogene Hündin. Futter ist übrigens ihr Lieblingshobby, Liebe geht eben auch über den Magen :-) miercurea_125218Emerica sollte auch ans Geschirr gewöhnt werden. So eine hübsche Hündin. Sie lässt sich überall bekrabbeln und beschmusen. Was das Geschirr angeht, dauert es noch ein bisschen. Immerhin nimmt sie schon durch das Geschirr Leckerchen an. Wir versuchen an Tag 4 unser Glück nochmal. miercurea_0681

Wir waren zu Besuch bei Desiree und Ore. Kuscheln, Spielen, und Bürsten. Desiree hat sich neben mir auf den Boden gelegt und genoss das Bürsten in vollsten Zügen. Ich habe ihr Fell gefühlt halbiert, wärend der lustige Ore ihre Haare klaute und in sein Versteck brachte („Meeeiiiin Schaaaaatz“).

Dann sollte ich von ein paar Hunden Fotos machen für die Internetseite. Angefangen mit den Welpen von Dackeldame Giuseppina. 6 Welpen hat die kleine, bezaubernde Dame. Alle zuckersüß, aber seht einfach selbst:

Das nächste Gehege beherbergte vier Hunde. Alle sehr lieb und verspielt. Ich durfte hier viel Neugierde erleben, viele Spielaufforderungen, viel Kuscheln und ganz viel Freude. Allerdings konnte ich mir bei den nächsten Gehegen gar keine Namen mehr einprägen, da waren meine Kapazitäten aufgebraucht. Bis auf Einen, aber den verrate ich euch zum Schluss.

Mein nächster Besuch sollte einem Husky gelten. Mit ihm zusammen lebten „Fledermausohr“ und „Kuscheltier“. Fledermausohr wich mir nicht mehr von der Stelle. Liebevoll stemmte er immer wieder seine Beine in meinen Bauch, damit ich ihn ja nicht vergesse. Wenn ich ihn dann streichelte, schmiss er sich auf den Boden zum Bauch kraulen. Wenn man mit ihm sprach, streckte er seine putzigen Ohren in die Luft. Kuschelbär wollte auch die ganze Zeit gekrabbelt werden. Am liebsten am Latz. Und der Husky? Ich hätte 8 Hände zum Kuscheln gebraucht in diesem Gehege. Er ist auch verschmust, neugierig und wunderhübsch.

Mein letztes Fotogehege war das wuseligste. Warum? Wegen Bonnie, einem Namen den ich so schnell nicht mehr vergessen kann. Dieser Hund (der größere Schwarze auf den Bildern) miercurea_0913wäre am Liebsten in mich hinein gekrochen. Einmal Bewegen und Bonnie freute sich mindestens genauso, wie wenn es die erste Begegnung gewesen wär. So viel Freude auf vier Beinen… Unglaublich. Daneben lebte noch eine kleinere dunkle Hündin (ich hatte allerdings kaum Chance sie zu fotografieren), ein Welpe (so süß gestromt mit Milchbart) und ein kleiner, putziger Kerl, der allerdings nicht so gut drauf war. Er wurde vor ein paar Tagen kastriert und das war ihm, glaube ich, etwas zu wuselig. Meli hat sich noch etwas zu ihm gesetzt und ihn bekrault. Das gefiel ihm gut.

Susa ging es morgens schlechter. Die Hoffnung sank wieder, bis mittags. Da schlabberte sie etwas püriertes Huhn. Sabine trug sie wieder in die Sonne. Kraft tanken. Wir denken viel an sie und hoffen sehr, dass sie es schafft.

miercurea_0677Über den Tag kamen zwei Hunde neu dazu. Ein kleiner getupfter Welpe wurde gefunden und lebt jetzt mit dem Mülltonnenbaby von gestern zusammen. Das Mülltonnenbaby frisst noch nicht eigenständig und bekommt von Sabine und Meli Unterstützung. Eigentlich ist es ganz gut, dass er jetzt einen Kumpel hat. Die Nacht hat er wohl mit einem Teddybären gekuschelt. Außerdem kam noch eine Hündin mit Mamatumor. Sie wird in Tag 4 wahrscheinlich operiert: Tumor weg und Kastration stehen an.

Ich habe Sabine heute gefragt, ob es für sie auch so ein aufregender Tag war. Ich empfand es als Tag mit vielen Ereignissen. Sie sagte, es wäre verhältnismäßig ruhig. Meine Bewunderung für Meli und Sabine wächst immer mehr. Was die beiden stemmen ist so unbegreiflich groß.

Bis bald!
Eure Anna Juliana

 

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